2015 | Kunst : Aktivismus, Klagenfurt, Galerie 3 | flux23

KünstlerInnen:
Annemarie Arzberger, Guerilla Girls, Jakob Lena Knebel, Hubert Lobnig, Anna Meyer, Oellinger/Rainer, Raumfaltung, UNIKUM

Wir laden Sie herzlich ein zum Eröffnungsrundgang am Donnerstag, 23. April 2015, 19 Uhr

Mitwirkende:
Lena Freimüller (Kuratorin der Ausstellung), KünstlerInnen, Werner Wintersteiner (Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik, Universität Klagenfurt) und Studierende

Ausstellungsdauer: 24. April – 23. Mai 2015
Führungen auf Anfrage

Galerie3 | flux23, Freimüller&Freimüller, Alter Platz 25, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee

www.galerie3.com

2015 | 3. Kärntner Trainingslager für Kunst u. Aktivismus, Bad Kleinkirchheim

„I LIVED IN A CONSTANT FEAR OF AN OUTBREAK OF YODELLING“

PARTICIPATION
„Relational art is neither a revival of some movement nor the return of a style. It is born of the observation of the present and of a reflection on the destiny of artistic activity.“
(Nicolas Bourriaud – Relational Aesthetics / 1998)

INTERVENE!
„In der Politik ist nichts realistischer, als der Streit um Worte. (Pierre Bourdieu) Und in der Kunst:
„Der Diskurs über die Wirklichkeit schafft die Wirklichkeit selbst.
“ (Laila Huber / Elker Jobl –
Intervene! Künstlerische Inervention II: Bildung als kritische Praxis)

Frage
Was ist der Unterschied zwischen einen Flüchtlingslager und einem Trainingslager?

Die 2 Regeln
– Tägliche Bewegung durch Wandern / Spazieren
– Mittagsruhe

DAS Trainingslager-Zitat
„Warum kann ich mich nicht einmal normal verhalten?“

Weitere Zitate
„Zusammen sind wir klug
„Ficken für den Regenwald
„People of colour fehlen noch“
„Schwitzen für den Frieden“
„Sophie-Evamaria-TV“ (lahmes Unterhaltungsprogramm)

Teilnehmerinnen
Vera Drebusch, Lena Freimüller, Sophie Matysek, Evamaria Schaller


flux 23
www.flux23.net

2014 | Kaskadenkondensator Basel, Das Marsie’s

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Das Kunstprojekt «Das Marsie’s» hinterfragt die lineare Chronologie von Performance und Dokumentation. Im Fokus stehen gemeinschaftliche Ereignisse und ihr Umgang mit alternativen Formen von Geschichtsschreibung und Wissenstransfer sowie die Potentiale, alternative Gegenwarten zu erzeugen. Das Projekt versteht sich als eine Performance-Dokumentation mit den Onlinearchiven des Kasko Basel und seinen Akteuren und Besuchern, mit ca. 300 potentiellen Nachbarn und 14 KünstlerInnen aus Basel, Köln und Düsseldorf.

Ausstellungsprojekt Schichten: Das Marsie’s
ein Performancekonzept von Simone Etter, Marianne Papst und Anabel Sarabi mit den Künstler_innen:
Chiqueria (D), Katrin Herzner (D), Raumfaltung (D), Almut Rembges (CH), Steven Schoch (CH), Celia + Nathalie Sidler (CH), Elisabeth Windisch (D)

www.kasko.ch
www.marsie.ch

2014 | Kölner Musiknacht, Herz Jesu Kirche

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Die Performerinnen des Künstlerkollektivs Raumfaltung und ihr gelooptes Echo erkunden summend die Architektur der Herz Jesu-Kirche. Manchmal bleiben Spuren zurück, die versetzt oder reaktiviert werden.

Atmen in der Dunkelheit.
Beginnen zu seufzen – das gibt den Impuls zum Aufstehen.
Fangen an uns im Raum zu bewegen.
Langsam setzen die Geräte ein.
Summen alle gemeinsam mit Geräten, bis der Beamer zu Ende ist.

www.koelner-musiknacht.de

2012 | ELIA Biennial Conference Wien

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www.elia-artschools.org

2012 | entsummt-unsummed, Zwischenebene Rudolfplatz Köln

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im Rahmen von Visual Sounds
www.gerngesehen.de

2012 | Kompetenz für nukleare Erzählung

Kritische Masse

Eine performative Expedition von wandernden Künstlerforscherinnen zogen von 27.8. bis 3.9.2012 durch das Münsterland: von der Atomanreicherungsanlage in Gronau zum Zwischenlager in Ahaus.

Neo(n)mythologische Expedition im Münsterland

Atomare Strahlung sieht, hört und riecht man nicht, für die menschlichen Sinne ist sie ein nicht wahrnehmbares Phänomen. Alte (und neue) Mythen ranken sich um solche, nicht ohne Hilfsmittel wahrnehmbare Vorkommen, erzählen die Faszination des Unsichtbaren und Unmöglichen. So wird Unsichtbares erklärbar und leichter in das menschliche Verständnis einzuordnen. Mythen eignen sich Unerklärbares an, üben Macht aus, indem sie Bilder finden wo keine waren und an diese und sich glauben machen.

Ziel der neo(n)mythologischen Expedition ist es, mythologische Erzähl- und Sichtbarmachungsstrategien im Münsterland aufzuzeigen und zu entwickeln. Unsichtbares kann Inspiration für Erzählung sein, es stellt sich jedoch bisweilen auch als messbar heraus. Das Sammeln und Entwickeln von Münsterländer Mythen wird dem Sammeln von messbaren Daten gegenübergestellt und verwebt so den Protest gegen die Energiegewinnung aus Uran mit Methoden der Mythologie zu einer kollektiv neu formulierten, lokalen Erzählung des Atomzeitalters. Beides – Mythen und ermittelte Daten – werden auf einer neo(n)mythologischen Karte des Münsterlandes festgehalten. So wollen wir verhärtete Diskurse aufweichen und neue Standpunkte ermöglichen.

Die Expedition greift die Bewegungsform der Demonstration auf – eine Wanderung auf einer festgelegten Strecke mit einem goldenen Flügelwagen, der vor Strahlung schützt. Unterwegs hinterlassen wir unsere Spuren durch bunte Markierungen. Gespräche mit AnwohnerInnen und performative, mythische Besetzungen und Verwehungen sind die einzelnen Stationen des Weges. Diese Markierungen können von anderen Wandernden gefunden werden, die der neo(n)mythologischen Karte folgen oder zufällig vorbeikommen.

www.stiftung-kuenstlerdorf.de

 

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ErsteseiteMythos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faltermythos öffen

2008-2014 | Regionale 8

Zusammen mit Fabian Chiquet und Elia Redinger, Einschreibung in das Archiv des KASKO

Raumfaltung Regionale 08